Kategorie-Archiv: Marketing & Kommunikation

Inbound Marketing

Sechs Gründe, warum ein Blog dabei hilft, Kunden zu gewinnen

Ein Blog, der Kunden gewinnen soll, beschäftigt sich nicht mit dem eigenen Unternehmen,  sondern mit dem Publikum. Das Wichtigste ist also, sein Publikum und insbesondere seine
Problemstellungen und Bedürfnisse sehr genau zu kennen. Wer sich also in seinen Blogbeiträgen mit der Welt des potenziellen Kunden beschäftigt, der verfügt über ein wirksames Kundengewinnungsinstrument. Damit wären wir auch bereits beim ersten der sechs Gründe, warum ein Blog dabei hilft, Kunden zu gewinnen. Lesen Sie hier die weiteren Gründe für einen Unternehmensblog.

 

Daniel Enz, Verkaufstrainer

A, B oder C – Interview mit Daniel Enz, Salestrainer

1. Was braucht es, um als Verkäufer/in erfolgreich zu sein?

A: eine grosse Klappe
B: ein dickes Fell
C: eigene Antwort

C, eine positive Einstellung und viel Training, weil viele Verkäufer permanent ans Scheitern denken und weil sie am Ich-alter-Fuchs-bin-schon-30-Jahre-im-Verkauf-und-muss-nix-mehr-dazu-lernen-Syndrom leiden. Immer ist ‚etwas’ anderes Schuld. (Erreicht man z.B. mit einem guten Verkaufstrainer ;))

2. Wen würden Sie zum Abendessen einladen?

A: Jeffrey Gitomer / Zitat: Verkaufen ist wie eine Droge. Denn bei kaum einer anderen Arbeit kann man so schnell den Erfolg seiner Arbeit sehen und Spuren im Markt hinterlassen.
B: Carl Benz / Zitat: Wer nichts bietet, bietet billige Preise.
C: eigene Antwort

C, Chris Rock und Kevin Hart zusammen, weil ich Stand-Up-Comedy mag und diese zwei Comedians mich immer wieder zum lachen bringen. Ohnehin sollten wir andere mit dem Lach-Virus infizieren. Es steckt an und hält jung.

3. Was sollen Ihre Kunden über Sie sagen?

A: Er war hart aber herzlich.
B: Er war unterhaltsam.
C: eigene Antwort

C, er hat unserer Firma was gebracht, weil unsere Verkäufer nicht nur mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Werkzeug einfacher und mehr verkaufen, sondern weil sie auch für ihr Leben neben der Arbeit wertvolle Dinge gelernt haben.

4. Welche Medien nutzen Sie, um Ihre Dienstleistungen an den Kunden zu bringen?

A: Handy
B: Social Media
C: eigene Antwort

C, den Mixer, weil Menschen unterschiedlich auf Ihre Sinne ansprechen. Das Internet spielt hier sicher eine immer wichtigere Rolle. So schmeissen wir die verschiedenen Medien gemäss dem Medienplan in den Mixer und schauen, ob etwas trinkbares dabei raus kommt. Ich greife aber auch gerne zum Hörer und folge der ‚alten Schule’.

5. Welcher Markt interessiert Sie als Verkäufer und Speaker?

A: Deutschsprachiger Raum (Schweiz, Deutschland, Österreich)
B: USA
C: …

A, weil ich ja nicht immer C nehmen kann und für meine bescheidenen Ziele dieser Markt genügend hergibt.

6. Wo (wollen) Sie sich in 10 Jahren sehen?

A: Bilanz: Die 300 Reichsten
B: Forbes: The World’s Billionaires List
C: eigene Antwort

C, mit Freunden und Familie an der Wärme, weil je älter ich werde, desto weniger ich mir vorstellen kann wie ich die langen Winter in der Schweiz überstehen soll.  Acht Monate hier, und vier Monate an einem hübschen Fleck am Meer mit Familien und Freunden – so sieht’s aus!

7. Was bedeutet Erfolg für Sie?

A: finanziell weiter kommen
B: Zeit haben
C: …

B, weil wir Schweizer zwar Uhren haben (und ich sogar je eine an jedem Handgelenk), was uns jedoch fehlt ist Zeit. Menschen erfinden ständig neue Dinge mit dem Ziel, dass vieles einfacher wird und wir dadurch mehr Zeit gewinnen – und doch haben wir letztendlich immer weniger Zeit. Für mich der grösste Widerspruch überhaupt.

Daniel Enz, Speaker & Trainer, www.danielenz.ch

Stelleninserat als Marketinginstrument

Stelleninserate jenseits der guten Eigenwerbung

Das Stelleninserat als wichtigstes Marketinginstrument

Wer die besten Mitarbeitenden will, sollte auch die besten Stelleninserate schreiben. Der demografische Wandel ist unaufhaltbar. Die Jahrgänge der Babyboomer werden in den nächsten Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden und ihre Positionen müssen neu besetzt werden. Der Fachkräftemangel ist bereits seit längerem ein Thema, das Wirtschaft und Medien beschäftigt. Die junge Generation an Arbeitskräften gelangt vermehrt in den Fokus. Diese tickt jedoch anders. Sie ist mit einer Vielfalt an Medien aufgewachsen und die Online-Welt gehört zu ihrem Alltag. Dem sollte bei der Personalrekrutierung ebenso eine wichtige Bedeutung beigemessen werden, wie der Ansprache im Stelleninserat. Das Stelleninserat ist heute mehr ein Marketinginstrument, denn je.

Der Arbeitgebermarkt wandelt sich zum Arbeitnehmermarkt

Die Demografie und das Selbstverständnis der neuen Generationen bestimmen das. Für Unternehmen heisst das, sie müssen um die Gunst der besten Mitarbeiter buhlen, denn diese wählen künftig selbst, für wen sie arbeiten wollen. Unternehmen, die Arbeitnehmer immer noch als Bittsteller betrachten, sollten sich dringendst von diesem Bild lösen, wenn sich für die Zukunft Mitarbeitende wünschen, die nicht einfach nur eine Arbeit erledigen, sondern zu nachhaltiger Wertschöpfung beitragen und die Unternehmensmarke mit Stolz nach aussen tragen. Ein attraktiver Arbeitgeber muss heute einiges mehr als nur einen guten Lohn bieten. Das Gesamtpaket muss stimmen und genau dieses sollte bereits im Stelleninserat vermarktet werden.

Stelleninserate, die kein Mensch lesen will

Viele Unternehmen vermarkten sich in Stelleninseraten mehr schlecht als recht und haben wohl die Macht dieses Kommunikationsinstruments noch nicht erkannt. Wir analysieren immer wieder Stelleninserate und was man da zu lesen bekommt sind öde Floskeln, langweilige Phrasen und Forderungen. Von Eigenwerbung keine Spur. Innovativer Schreibstil und attraktive Darstellung des Jobangebots? Fehlanzeige. Als Jobsuchender Mensch kann einem da schnell die Lust am Bewerben vergehen. Oft wird dann jedoch im Gegenzug von Personalrekrutierern erwartet, dass das Motivationsschreiben frisch, knackig und einzigartig daher kommt. Das passt alles nicht so richtig zusammen und zeigt deutlich das Missverständnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Diese Fakten zeigen deutlich, dass viele Unternehmen künftigen Mitarbeitenden immer noch mit autoritärem Gehabe entgegentreten. Das beginnt oft bereits im Stelleninserat.

Schönen Worten müssen Taten folgen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Streichen Sie diese und ähnlich bekannte, viel zu oft verwendete Floskel ein für alle Mal aus Ihren Stelleninseraten. Oder: „Wir bieten Ihnen ein abwechslungsreiches und spannendes Aufgabengebiet“. Wenn das tatsächlich so ist, dann schreiben Sie doch ganz konkret, was Sie damit meinen. Wecken Sie Bilder in den Köpfen der Stellesuchenden. Wecken Sie den Wunsch bei den Bewerbern, bei Ihnen – und nur bei Ihnen – zu arbeiten. Selbstverständlich reicht es nicht aus, viel zu versprechen. Schönen Worten müssen stets Taten folgen, damit die Glaubwürdigkeit gegeben ist. Corporate Language ist das eine. Corporate Behaviour das andere. Was im Stelleninserat versprochen wird, muss der Job und das Unternehmen letztendlich auch halten können.

Die 7 wichtigsten Tipps für Ihr Stelleninserat finden Sie hier.

Gabriela Gees

 

Telefonakquise: Darauf kommt's an

Telefonakquise: Darauf kommt’s an

Telefonakquise: Gute Adressen und viele Telefongespräche bringen Erfolg

Die Telefonakquise ist eines der wirkungsvollsten Mittel, um neue Kunden zu gewinnen. Es ist eine Frage des Einsatzes, wie viele Kunden letztendlich aus der Telefonakquise hervorgehen. Stellen Sie sich die Telefonakquise vor wie die Herstellung von Olivenöl: Sie müssen oben Oliven reingeben, damit unten überhaupt Olivenöl rauskommen kann. Fakt ist: Je mehr Kontakte Sie herstellen, je grösser ist die Chance, dass daraus effektiv neue Kunden hervorgehen.

Die Wahl der Adressen

Als Erstes sollten Sie natürlich wissen, wen Sie anrufen wollen. Es gibt verschiedene Wege, um an Adressen zu kommen. Einerseits sind da die Adressbroker, die Ihnen exakt diejenigen Kontakte liefern können, die Ihrer Zielgruppe entsprechen. Andererseits finden sich im Internet die Adressen von praktisch jeder Unternehmung. Es gilt sich zu überlegen, wie viele Adressen man braucht und welche Qualität diese haben sollen. Die Adressen selbst zu recherchieren – beispielsweise anhand von Firmennamen auf Verbandsseiten oder auch im Handelsregister – ist zwar viel Arbeit aber Sie wissen dann genau, was Sie bekommen. Die Kriterien der Auswahl hängen von Ihrer Verkaufsstrategie ab: Wollen Sie sich auf ein bestimmtes geografisches Gebiet konzentrieren? Wollen Sie eine spezifische Branche ansprechen? Oder wollen Sie Ihre künftigen Kunden schlicht und einfach nach persönlichen Präferenzen auswählen? Hier gilt: Gute Akquiseadressen sind entscheiden für den Akquiseerfolg.

Gehen Sie positiv an die Akquise

Es fällt den wenigsten Menschen einfach, zum Hörer zu greifen und Menschen ein Angebot zu machen. Wenn Sie allerdings gleich heute damit beginnen, dann wird es Ihnen in einer Woche bereits etwas leichter fallen. Mit der Zeit haben Sie Übung und sobald sich die ersten Erfolge einstellen, verliert die Telefonakquise schnell ihren Schrecken. Ihre Einstellung beim Telefonieren ist massgelblich für den Erfolg verantwortlich. Seien Sie positiv und bleiben Sie dran.

Wie Sie sich auf die Telefonakquise vorbereiten und das Gespräch angehen, sagen wir Ihnen hier: 6 Tipps zur Vorbereitung der Telefonakquise und 8 Inputs zum Telefongespräch

Gabriela Gees

Die 7 Textregeln

Mit diesen 7 Regeln bessere Texte schreiben

„Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben“, hat Goethe einmal gesagt. Die Gedanken, die einem durch den Kopf schiessen, direkt auf die Tastatur zu übertragen und anschliessend unverzüglich auf „Senden“ zu klicken geht wahrlich am schnellsten.

Aber wer freut sich schon, wenn er eine E-Mail in Form der Unendlichen Geschichte erhält? Niemand. Jede und jeder von uns ist täglich 1000den von Informationen, Botschaften und Nachrichten ausgesetzt. Da danken wir es dem Schreiber, wenn er sich kurz fasst und das Wesentliche knackig auf den Punkt bringt.

Und genau das ist die Kunst beim Schreiben. Wir haben Ihnen hier die wichtigsten 7 Textregeln zusammengestellt, damit Ihre Texte kürzer und lebendiger werden sowie das Kino im Kopf des Lesers animieren. So werden Ihre Texte gerne gelesen und die Botschaften verankern sich nachhaltig beim Empfänger.

Die 7 Textregeln:

  1. Aktiv formulieren
  2. Verben statt Substantive
  3. Bildhaft schreiben
  4. Kurze Sätze ohne Füllwörter
  5. Positiv statt negativ
  6. Keine Floskeln
  7. Fremdwörter mit deutschen Wörtern ersetzen

Ein Beispiel zu jeder Textregel können Sie sich hier kostenlos herunterladen.

Gabriela Gees