Kategorie-Archiv: Unternehmertum

Daniel Enz, Verkaufstrainer

A, B oder C – Interview mit Daniel Enz, Salestrainer

1. Was braucht es, um als Verkäufer/in erfolgreich zu sein?

A: eine grosse Klappe
B: ein dickes Fell
C: eigene Antwort

C, eine positive Einstellung und viel Training, weil viele Verkäufer permanent ans Scheitern denken und weil sie am Ich-alter-Fuchs-bin-schon-30-Jahre-im-Verkauf-und-muss-nix-mehr-dazu-lernen-Syndrom leiden. Immer ist ‚etwas’ anderes Schuld. (Erreicht man z.B. mit einem guten Verkaufstrainer ;))

2. Wen würden Sie zum Abendessen einladen?

A: Jeffrey Gitomer / Zitat: Verkaufen ist wie eine Droge. Denn bei kaum einer anderen Arbeit kann man so schnell den Erfolg seiner Arbeit sehen und Spuren im Markt hinterlassen.
B: Carl Benz / Zitat: Wer nichts bietet, bietet billige Preise.
C: eigene Antwort

C, Chris Rock und Kevin Hart zusammen, weil ich Stand-Up-Comedy mag und diese zwei Comedians mich immer wieder zum lachen bringen. Ohnehin sollten wir andere mit dem Lach-Virus infizieren. Es steckt an und hält jung.

3. Was sollen Ihre Kunden über Sie sagen?

A: Er war hart aber herzlich.
B: Er war unterhaltsam.
C: eigene Antwort

C, er hat unserer Firma was gebracht, weil unsere Verkäufer nicht nur mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Werkzeug einfacher und mehr verkaufen, sondern weil sie auch für ihr Leben neben der Arbeit wertvolle Dinge gelernt haben.

4. Welche Medien nutzen Sie, um Ihre Dienstleistungen an den Kunden zu bringen?

A: Handy
B: Social Media
C: eigene Antwort

C, den Mixer, weil Menschen unterschiedlich auf Ihre Sinne ansprechen. Das Internet spielt hier sicher eine immer wichtigere Rolle. So schmeissen wir die verschiedenen Medien gemäss dem Medienplan in den Mixer und schauen, ob etwas trinkbares dabei raus kommt. Ich greife aber auch gerne zum Hörer und folge der ‚alten Schule’.

5. Welcher Markt interessiert Sie als Verkäufer und Speaker?

A: Deutschsprachiger Raum (Schweiz, Deutschland, Österreich)
B: USA
C: …

A, weil ich ja nicht immer C nehmen kann und für meine bescheidenen Ziele dieser Markt genügend hergibt.

6. Wo (wollen) Sie sich in 10 Jahren sehen?

A: Bilanz: Die 300 Reichsten
B: Forbes: The World’s Billionaires List
C: eigene Antwort

C, mit Freunden und Familie an der Wärme, weil je älter ich werde, desto weniger ich mir vorstellen kann wie ich die langen Winter in der Schweiz überstehen soll.  Acht Monate hier, und vier Monate an einem hübschen Fleck am Meer mit Familien und Freunden – so sieht’s aus!

7. Was bedeutet Erfolg für Sie?

A: finanziell weiter kommen
B: Zeit haben
C: …

B, weil wir Schweizer zwar Uhren haben (und ich sogar je eine an jedem Handgelenk), was uns jedoch fehlt ist Zeit. Menschen erfinden ständig neue Dinge mit dem Ziel, dass vieles einfacher wird und wir dadurch mehr Zeit gewinnen – und doch haben wir letztendlich immer weniger Zeit. Für mich der grösste Widerspruch überhaupt.

Daniel Enz, Speaker & Trainer, www.danielenz.ch

Telefonakquise: Darauf kommt's an

Telefonakquise: Darauf kommt’s an

Telefonakquise: Gute Adressen und viele Telefongespräche bringen Erfolg

Die Telefonakquise ist eines der wirkungsvollsten Mittel, um neue Kunden zu gewinnen. Es ist eine Frage des Einsatzes, wie viele Kunden letztendlich aus der Telefonakquise hervorgehen. Stellen Sie sich die Telefonakquise vor wie die Herstellung von Olivenöl: Sie müssen oben Oliven reingeben, damit unten überhaupt Olivenöl rauskommen kann. Fakt ist: Je mehr Kontakte Sie herstellen, je grösser ist die Chance, dass daraus effektiv neue Kunden hervorgehen.

Die Wahl der Adressen

Als Erstes sollten Sie natürlich wissen, wen Sie anrufen wollen. Es gibt verschiedene Wege, um an Adressen zu kommen. Einerseits sind da die Adressbroker, die Ihnen exakt diejenigen Kontakte liefern können, die Ihrer Zielgruppe entsprechen. Andererseits finden sich im Internet die Adressen von praktisch jeder Unternehmung. Es gilt sich zu überlegen, wie viele Adressen man braucht und welche Qualität diese haben sollen. Die Adressen selbst zu recherchieren – beispielsweise anhand von Firmennamen auf Verbandsseiten oder auch im Handelsregister – ist zwar viel Arbeit aber Sie wissen dann genau, was Sie bekommen. Die Kriterien der Auswahl hängen von Ihrer Verkaufsstrategie ab: Wollen Sie sich auf ein bestimmtes geografisches Gebiet konzentrieren? Wollen Sie eine spezifische Branche ansprechen? Oder wollen Sie Ihre künftigen Kunden schlicht und einfach nach persönlichen Präferenzen auswählen? Hier gilt: Gute Akquiseadressen sind entscheiden für den Akquiseerfolg.

Gehen Sie positiv an die Akquise

Es fällt den wenigsten Menschen einfach, zum Hörer zu greifen und Menschen ein Angebot zu machen. Wenn Sie allerdings gleich heute damit beginnen, dann wird es Ihnen in einer Woche bereits etwas leichter fallen. Mit der Zeit haben Sie Übung und sobald sich die ersten Erfolge einstellen, verliert die Telefonakquise schnell ihren Schrecken. Ihre Einstellung beim Telefonieren ist massgelblich für den Erfolg verantwortlich. Seien Sie positiv und bleiben Sie dran.

Wie Sie sich auf die Telefonakquise vorbereiten und das Gespräch angehen, sagen wir Ihnen hier: 6 Tipps zur Vorbereitung der Telefonakquise und 8 Inputs zum Telefongespräch

Gabriela Gees

Unternehmensvision, dream big

Wo bleiben die grossen Visionen?

Dream big and make it happen. 

Haben Sie schon einmal jemanden nach seiner Vision, nach seinem ganz grossen Lebenstraum gefragt und bei der Antwort erstaunt festgestellt, dass der Inhalt oft nicht klar gezeichnet werden kann? Keine farbigen und anziehenden Bilder beschrieben werden können, welche einen Menschen motivieren, diese zu erreichen? Ist es eine schweizerische Eigenschaft, kleine Brötchen zu backen? Ist Bescheidenheit wirklich so hoch im Kurs oder darf man hierzulande einfach nicht zu seinen ganz grossen Träumen stehen?

Nicht anders ist das Echo, wenn man Unternehmer nach ihren Visionen fragt. Die beschriebenen Visionen sind mehr solide Ziele und Werte, als klare Unternehmensvisionen. Ist es tatsächlich so, dass Visionen gar nicht vorhanden sind oder ist es die Angst, als überheblicher Fantast zu gelten, wenn man nach den Sternen greift?

Hier einige Auszüge aus dem Internet von Statements, die Schweizer Unternehmen als Visionen deklarieren:

  • Wir heben uns bezüglich Vielseitigkeit, Professionalität und Freundlichkeit deutlich von unseren Mitbewerbern ab.
  • Wir sind die Service Spezialisten mit langjähriger Erfahrung für all Ihre Telekommunikationsbelangen.
  • Als unabhängiger, national tätiger Immobiliendienstleister zählen wir an all unseren Standorten zu den führenden Anbietern.
  • Wir wollen noch mehr erreichen. Denn wir haben eine Vision. Eine gemeinsame Vorstellung von unserer Zukunft.

Wirklich grosse und vor allem klare Bilder einer schillernden Zukunft scheinen diese Unternehmen nicht zu haben. Oder trauen sie sich einfach nicht, ihre visionären Gedanken an die grosse Glocke zu hängen?

Der Motor für Management, Führungskräfte und Mitarbeiter

Die Vision ist die treibende Kraft in einem Unternehmen. Eine gute und gelebte Vision ist entscheidend für die Unternehmensstrategie und ist der Motor für die Mitarbeitenden. Sie ist sowohl wichtig für das Individuum als auch für das Unternehmen als Ganzes. Die erfolgreiche Realität beginnt immer mit einem klaren Bild, der Vision. Wie wollen Management und Führungskräfte ihre Mitarbeiter begeistern, wenn da kein gemeinsames Ziel ist, für das es sich einzusetzen lohnt? Eine gute Unternehmensvision schafft eine gemeinsame Basis, ist sinnstiftend und dient als Kompass. Wird sie von Management, Führungskräften und den Mitarbeitenden gelebt, arbeiten alle gemeinsam aktiv und engagiert auf die Erreichung des Zukunftsbilds hin.

Die besten Botschafter für die Unternehmensvision sind und bleiben die Mitarbeitenden. Können sie sich mit der Vision identifizieren, dann spüren sie den Sinn ihrer Tätigkeit und arbeiten motivierter und mit mehr Spass. Sie sind stolz darauf, für „ihr“ Unternehmen arbeiten zu dürfen und ihren Beitrag zur Erreichung der Unternehmensvision beizutragen.

Zukunftsbilder visionärer Unternehmen

Hier die Visionen einiger berühmter Unternehmen. Wissen Sie, zu welchen Unternehmen sie gehören?

  • Ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Zuhause.
  • Stell dir eine Welt vor, in der jeder einzelne Mensch freien Anteil an der Gesamtheit des Wissens hat.
  • Es ist unsere Vision, den vielen Menschen einen bessern Alltag zu schaffen.
  • Die Vision ist es, das weltbeste kundenorientierte Unternehmen zu sein, indem eine Plattform geschaffen wird, wo Menschen Produkte finden und entdecken, die sie online kaufen möchten.

Egal ob privat oder beruflich: Dream big and make it happen.

Gabriela Gees

Verkaufsplanung Vorlage

Verkaufsaktivitäten planen – Vorlage

Verkaufsaktivitäten planen, neue Kunden gewinnen

Wie planen Sie Ihre Verkaufsaktivitäten? Mit unserer Vorlage erarbeiten Sie sich Ihren Weg zum Verkaufserfolg in 4 Schritten.

Sich dann und wann bei seinen Xing-Kontakten zu melden oder ab und zu einmal ein Mailing an eingekaufte Postadressen rauszulassen, das kann vereinzelt Kunden abwerfen. Mit einem konkreten Verkaufskonzept erreichen Sie jedoch langfristig mehr.

Bei der Verkaufsplanung sollten unbedingt auch bestehende Kunden miteinbezogen werden. Denn es ist rund 10x weniger aufwändig, einem Bestandskunden weitere Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen, als einen Neukunden für sein Angebot zu gewinnen. Ihre bestehenden Kunden kennen Ihr Angebot bereits und konnten sich selbst von der Qualität desjenigen überzeugen. Hegen und pflegen Sie diese Kunden deshalb besonders intensiv, damit Sie gemeinsam immer wieder den zweiten Frühling erleben.

Mit unserer Vorlage „Verkaufsaktivitäten planen“ erstellen Sie Ihren persönlichen Verkaufsplan in vier Schritten. Die Vorlage enthält einfache Raster mit konkreten Anleitungen zum Ausfüllen. Hier geht’s zur kostenlosen Vorlage “Verkaufsaktivitäten planen”.

Gabriela Gees

Tipps Elevator Pitch

3 Tipps für Ihren Elevator Pitch: Begeistern Sie Ihr Gegenüber in wenigen Sekunden

Gehen Sie hie und da an einen Business-Anlass um zu netzwerken? Dann kennen Sie eventuell diese Situation: Sie kommen mit jemandem ins Gespräch und fragen Ihr Gegenüber was er / sie denn beruflich so macht. Und dann geht’s los. Sie müssen sich einen 5-minütigen Monolog mit Zahlen, Fakten und weiteren langweiligen Informationen anhören und wissen zum Schluss doch nicht so genau, was denn diese Person nun wirklich macht und anbietet. Wie steht es um Ihren eigenen Elevator Pitch? Sind Sie in der Lage, Ihrem Gegenüber während einer Aufzugsfahrt kurz und knapp zu vermitteln, was Sie tun und was Sie und Ihr Angebot ausmacht? Sodass Sie das Interesse Ihres Gesprächspartners oder Ihrer Gesprächspartnerin entfachen können?

Wir haben 3 Tipps für Sie, wie Ihr Elevator Pitch überzeugt und nachhaltig wirkt.

Elevator Pitch Tipp 1: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und positionieren Sie sich klar 
Weniger ist mehr. Dieses Weniger aber muss die Kernaussage enthalten und Sie sollten in nur 3 Sätzen auf den Punkt kommen. Denn ein Elevator Pitch ist ja schliesslich eine Kurzpräsentation und nicht die Unendliche Geschichte. Bereits der Einstiegssatz muss sitzen und die Neugierde Ihres Gesprächspartners wecken. Überlegen Sie sich deshalb für jede Ihrer Zielgruppen einen starken Einstieg. Beim entwickeln Ihres Einstiegssatzes überlegen Sie, welche Probleme oder Bedürfnisse Ihres Gegenübers Sie mit Ihrem Angebot lösen oder befriedigen können. Welchen Mehrwert Sie ihr / ihm bieten können.

Elevator Pitch Tipp 2: Kundennutzen statt Produktvorteile kommunizieren
Bestimmt hat Ihr Angebot, Ihr Produkt einige rationale Vorteile und Eigenschaften. Probieren Sie jedoch, diese in Kundennutzen umzuformulieren. Denn der Mensch will wissen, was für einen Nutzen er aus einem Angebot ziehen kann. Ein kleines Beispiel dazu anhand eines Staubsaugers. Produktvorteil des Staubsaugers: 3000 Watt-Leistung. Das ist von der Aussage her nicht unbedingt aussagekräftig und wer sich nicht mit Staubsaugern auskennt, kann daraus auch keine wirklichen Schlüsse zum effektiven Mehrwert aus diesem Produktvorteil ziehen. Deshalb sollte ich hier den Kundennutzen daraus miteinbeziehen: Dank seiner 3000 Watt-Leistung entfernt dieser Staubsauger jedes Hundehaar aus Ihrem Teppich. Somit haben wir einen effektiven Kundennutzen kommuniziert.

Elevator Pitch Tipp 3: Seien Sie Feuer und Flamme für das, was Sie tun
Den Elevator Pitch sollten Sie nicht mit einer langweiligen Produktbeschreibung verwechseln. Sie sollten vor Begeisterung sprühen, sodass der Funke zu Ihrem Gesprächspartner überspringen kann. Deshalb achten Sie unbedingt auch auf Ihre Körpersprache und die Stimme. Erzählen Sie anschaulich und vermeiden Sie Fachbegriffe, die Ihr Gegenüber nicht versteht. Setzen Sie Metaphern ein und erklären Sie an konkreten Beispielen, was Sie mit Ihrem Angebot bewegen können.

Wie lautet Ihr Elevator Pitch?

Gabriela Gees

Fehler, die Jungunternehmerinnen vermeiden sollten.

5 Fehler, die Jungunternehmer vermeiden sollten

Ein eigenes Unternehmen zu gründen braucht Mut, Pioniergeist und Visionen. Das alleine reicht aber nicht, um mit dem eigenen Business langfristig Geld zu verdienen und davon leben zu können.

Wir haben Ihnen die 5 häufigsten Fehler zusammengetragen, die Jungunternehmer unbedingt vermeiden sollten, wenn sie mit ihrem Unternehmen erfolgreich durchstarten wollen.

1. Sie haben keinen Businessplan erstellt
Ein Businessplan sollte der Grundstein jedes Unternehmens sein, sei es noch so klein. Auch wenn Sie kein Fremdkapital benötigen und somit niemand ein Businessplan von Ihnen will, sollten Sie einen für sich erstellen. Der Businessplan hilft Ihnen, sich wichtige Gedanken zu Strategie, Finanzierung, Marketing sowie Umsatzzahlen für die nächsten Jahre zu machen.

Hier können Sie unseren Businessplan-Leitfaden herunterladen.

2. Sie setzen auf Vertrauen, statt auf schriftliche Vereinbarungen
Sie glauben an das Gute im Menschen und sagen sich: Ein Wort ist ein Wort. Leider kann es vorkommen, dass sich der eine oder andere Kunde oder Geschäftspartner vielleicht einmal nicht mehr so genau an die Abmachung erinnern kann oder die gemeinsamen Geschäfte laufen nicht wie geplant. Dann ist Ärger vorprogrammiert, wenn man Vereinbarungen nicht schriftlich festgehalten hat.

3. Sie unterschätzen die Kosten, die auf Sie zukommen
Ein eigenes Geschäft zu führen ist eine kostspielige Angelegenheit. Unterschätzen Sie nicht die Kosten, die auf Sie zukommen. Sie brauchen Versicherungen wie Betriebshaftplicht, Krankentaggeld und Unfallversicherung. Auch die berufliche Vorsorge sollten Sie sich genauestens anschauen. Für Selbstständige gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Denken Sie auch an die ganzen Sozialleistungen, die Sie einbezahlen müssen. Wir empfehlen Ihnen eine Rechtsschutzversicherung abzuschliessen. Hier gibt es verschiedene Anbieter, lassen Sie sich beraten.

4. Sie machen alles selbst

Von der Buchhaltung über die Administration bis zum Marketing machen Sie alles selbst. Überlegen Sie sich, wo Ihre Stärken sind, was Sie effizient selbst erledigen können und welche Arbeiten Sie besser an einen externen Profi abgeben. Sie sollten sich auf Ihre Stärken konzentrieren und das machen, was Ihnen Einnahmen bringt. Wenn Sie sich zu sehr in administrativen Details verlieren, die Sie genauso gut delegieren könnten, kostet Sie das im Endeffekt mehr, als die externe Arbeitskraft.

5. Sie gehen zu schnell Partnerschaften ein
Gründen Sie nicht aus einer euphorischen Laune heraus ein Unternehmen mit jemandem. Die richtige Geschäftspartnerin oder den richtigen Geschäftspartner zu finden, braucht Zeit. Es müssen sehr viele geschäftliche und zwischenmenschlichen Dinge stimmen, dass man gemeinsam erfolgreich werden kann. Testen Sie anhand von zwei, drei Projekten, ob eine langfristige Partnerschaft Sinn macht.

Gabriela Gees

Erfolgsfaktoren für Selbstständige

5 Erfolgsfaktoren für Selbstständige

5 Erfolgsfaktoren für Unternehmer

1. Vision
Am Anfang eines jeden Unternehmertums steht eine Vision. Wer sich selbstständig macht, hat dabei meist nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Visionen. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer wählen den Weg der Selbstständigkeit, weil sie sich erhoffen, dadurch das Leben zu leben, von dem sie schon immer geträumt haben. Geht es Ihnen auch so? Dann nichts wie los: Schreiben Sie Ihre beruflichen und privaten Visionen nieder und halten Sie sich diese stets vor Augen. Das motiviert und ist ein wichtiger Grundstein, um den Weg zum Ziel konsequent, aktiv und mit Herz zu verfolgen. Für das Leben, das Sie sich immer gewünscht haben.

2. Selbstmarketing
Wer Kunden für sich gewinnen will, muss seine Aussenwirkung kontrollieren. Selbstmarketing ist also nicht Profilierungsneurotikern vorbehalten, sondern unumgänglich, wenn Sie sich von den Mitbewerbern abheben und mit Ihrem Unternehmen Geld verdienen wollen. Je besser Sie sich also vermarkten, je selbstbewusster, motivierter und erfolgreicher werden Sie sein. Erarbeiten Sie sich Ihren Selbstmarketingplan und überlegen Sie sich, welche Profilierungsplattformen Sie nutzen können.

3. Strategie
Um Ihre Ziele zu erreichen, brauchen Sie einen konkreten Fahrplan. Erarbeiten Sie sich eine Strategie, in der Sie festhalten, wie Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Ohne Strategie riskieren Sie, vom Tagesgeschäft dominiert zu werden. Dann hilft Ihnen nur noch Glück, um Ihre Visionen und Ziele zu erreichen. Pragmatismus ist in der Selbstständigkeit ein wichtiger Begleiter, darf aber nie Ersatz für eine langfristige Strategie sein. Mit einer durchdachten Strategie bleiben Sie motiviert und machen garantiert mehr Gewinn.

4. Finanzen
Für viele Selbstständige ein leidiges Thema. Und dennoch ein Wichtiges, denn wenn Ihnen das Geld frühzeitig ausgeht, ist es vorbei mit der Selbstständigkeit. Deshalb erstellen Sie sich idealerweise einen einfachen aber nicht minder effektiven Finanzplan mit den geplanten Einnahmen und Ausgaben für das ganze Jahr. Wenn Sie sich nicht mit Steuern, Jahresabschlüssen oder Kunden, die nicht zahlen, herumschlagen möchten, investieren Sie in ein/e Buchhalter/in oder ein/e Treuhänder/in. Was Sie aber unbedingt wöchentlich selbst auf dem Radar haben sollten, sind die laufenden Einnahmen und Ausgaben, sowie die Rechnungen, die geschrieben werden müssen.

5. Zeitmanagement
Selbstständig darf auf keinen Fall „ständig“ bedeuten. Dann haben Sie etwas falsch gemacht. Es heisst vielmehr unabhängig und autonom. Damit Sie Beruf und Freizeit gleichermassen geniessen können und die Freude an Ihren Aufgaben und Herausforderungen nicht verlieren, sollten Sie Ihre Zeit planen. Machen Sie sich eine Prioritätenliste, auf der auch Ihre Freizeit integriert wird. Legen Sie fest, wann Sie für Ihre Kunden da sind, wann Sie Telefonate und E-Mails erledigen, wann Sie an Ihrer Strategie und Ihrem Selbstmarketing arbeiten und wann Sie sich Freizeit gönnen. Halten Sie sich an Ihren Zeitplan. So sind Sie effizienter, erfolgreicher, motivierter und bleiben gesund.

Gabriela Gees

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SWOT-Analyse erarbeiten

Fit für die Zukunft mit der SWOT-Analyse
Am Anfang einer strukturierten Unternehmens- oder Marketingstrategie steht immer eine SWOT-Analyse. Das SWOT-Tool bietet Ihnen eine einfache und strukturierte Entscheidungsgrundlage, um Ihr Business in die richtige Richtung zu lenken. Die einzelnen Buchstaben stehen für die folgenden Begriffe:

S = Strengths (Stärken)
W = Weaknesses (Schwächen)
O = Opportunities (Chancen)
T = Threats (Gefahren)

Für die SWOT-Analyse werden sämtliche verfügbare Informationen zum eigenen Unternehmen und zum Markt gesammelt und bewertet. Die zusammengetragenen Daten und Ergebnisse helfen Ihnen, Ihre Marktmöglichkeiten zu erkennen und die Marktattraktivität festzustellen.

Die Stärken und Schwächen beziehen sich auf Ihr Unternehmen. Auf alles das, was Sie selbst beeinflussen, verändern und optimieren können. Bei den Stärken und Schwächen sind Sie in der Lage, zu agieren. Die Chancen und Gefahren kommen vom Markt aus, diese können Sie nicht direkt beeinflussen oder verändern, sie sind gegeben. Bei den Chancen und Gefahren können Sie als Unternehmerin oder Unternehmer reagieren aber nicht agieren.

Jede Strategie fängt mit einer SWOT-Analyse an
Bevor Sie sich also Ihre Strategie erarbeiten, sollten Sie sich mit diesen Fakten auseinandersetzen und sämtliche Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren durchleuchten. Das hilft Ihnen, die Situation Ihres Unternehmens und des Marktes besser einzuschätzen und die gewinnbringendsten Massnahmen für ein florierendes Business auszuarbeiten. Dabei geht es immer darum, Stärken auszuspielen, Chancen zu nutzen, Schwäche zu eliminieren und den Gefahren geschickt aus dem Weg zu gehen.

Hier finden Sie eine Vorlage inklusive Beispielen für Ihre eigene SWOT-Analyse.

Vorteile der SWOT-Analyse

  • Mit dieser Struktur verschaffen Sie sich einen Überblick über die Unternehmens- und Marktsituation, welche als Standortbestimmung dient.
  • Die SWOT-Analyse hilft Ihnen, die Faktoren zu eruieren, die Sie gegenüber den Mitbewerbern positionieren.
  • Sie decken auf einfache Weise Möglichkeiten für Ihr Business auf und sehen auf einen Blick, wo die Stolpersteine sind.

Nachteile der SWOT-Analyse

  • Wer seine SWOT-Analyse nicht sehr selbstkritisch, ehrlich und möglichst objektiv erarbeitet, erhält ein falsches Bild der Situation.
  • Es könnten aufgrund der eingeschränkten Sichtweise wichtige interne oder externe Faktoren übersehen werden.
  • Die SWOT-Analyse liefert Informationen und Ideen für Lösungen. Sie ist jedoch kein fertiger Massnahmenplan.

Beachten Sie: Die SWOT-Analyse ist stets eine Momentaufnahme. Da weder Ihr Unternehmen noch der Markt still steht, sollten Sie Ihre SWOT-Analyse immer wieder überarbeiten und den neuesten Gegebenheiten anpassen.

SWOT-Analyse: Vorlage inklusive Beispiele

Gabriela Gees