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Buchtipp zum Thema Management

„Nur Tote bleiben liegen – Entfesseln Sie das lebendige Potenzial in Ihrem Unternehmen“

Anhand des Titels hätte ich mir dieses Buch garantiert nie gekauft. „Nur Tote bleiben liegen“ klingt mir zu sehr nach dem abgedroschenen „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“. Da das Buch aber bei einer Veranstaltung aufgelegt war, hatte ich mir dann doch die Zusammenfassung auf der Rückseite durchgelesen, welche mich davon überzeugt hat, dass ich es mit dem Buch probieren sollte. Und ich habe den Kauf nicht bereut, ist es doch ein Buch, das mit althergebrachten Führungsstilen aufräumt und eine völlig neue Sicht der Dinge – unter Berücksichtigung des digitalen Zeitalters, in dem sich Menschen in sozialen Netzwerken austauschen und informieren – aufzeigt.

Wie viele Unternehmen schreiben sich heute das Wort „Innovation“ auf die Fahnen und sind im Grunde genommen so innovativ wie … Was innovativ sein wirklich heisst und worauf es heute ankommt, schildern die Autoren dieses Buches auf packende, humorvolle und teilweise auch provozierende Art und Weise. Dass der Führungsstil und das Management in einem Unternehmen oft erfolgreiche Innovations-Verhinderer sind, wird dabei genauso thematisiert wie das Thema „Mitarbeiterführung in der Zeit der globalen sozialen Vernetzung“.

Passend dazu hätten wir dann gleich nochmals ein Zitat aus der Wasserwelt: Der Fisch stinkt zuerst am Kopf. Im Buch ist das Wort „Querdenken“ ein zentraler Begriff. Im Sinne von „Wenn alle dagegen sind, ist es einen Versuch wert“ fordern die Autoren auf zu Mut und unkonventionellen Massnahmen. Der Ansatz der Autoren ist nicht grundsätzlich neu für Leute, die sich schon etwas länger mit dem Thema „Management der Zukunft“ befassen. Er kommt aber farbiger daher, macht einfach Spass beim Lesen und bringt einen immer wieder auf neue Ideen.

Fazit
Ich empfehle das Buch allen, die ihre eigenen Gedanken revolutionieren und sich von alten Dogmen lösen wollen. Und Managern, die immer noch glauben, der hierarchische Führungsstil sei das Nonplusultra.

Gabriela Gees

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